Ich möchte hier noch mal meine Idee verwirklichen die mir schon sehr lange

im Kopf umhergeistert. Ich benötige aber die Hilfe von jedem. Ich fange eine

Geschichte an zu schreiben und möchte das IHR mir helft diese Geschichte zu erweitern.

Diese Geschichte soll nie ein Ende finden sondern immer fortgeführt werden.

Wenn jeder der Lust hat ein bisschen was dazu schreibt dann wird das bestimmt eine tolle Geschichte. Ihr schickt mir Eure Ideen, Erlebnisse, Gedanken, oder ……. per Mail an hundefreilauf@t-online.de .Ich werde diese dann unter oder in die Geschichte einfügen.

Und wenn Ihr mir erlaubt Eure Namen und die Orte wo Ihr lebt.Z.b. M. aus Harsum )

 

 

11.11.2011—11:11 Uhr

 

Als der Wecker des kleinen Jungen schellte, nennen wir ihn Max, war es draußen noch dunkel. Der Lichtschein, der Straßenlaterne die vor dem Haus stand, sah an der Wand des Kinderzimmers aus wie ein langer gerader Weg der mit Bäumen gesäumt war. Wenn ein leichter Windzug die Gardine bewegte hätte man glauben können die Bäume bewegen die Äste. Max rieb sich die Augen und stellte den Wecker aus. Es war noch früh an diesen Morgen. Aber das störte Max nicht denn es waren endlich Sommerferien. Er zog sich hastig an, wischte sich den Schlaf aus den Augen und ging zum Fenster um die Gardine zu öffnen.

Hatschi, hatschi so doll hat Max schon lange nicht mehr genießt. Die Sonne kitzelte weiter an seine Nase und schon kam das nächste Hatschi. Das wir ein toller Tag dachte sich Max und lief zu seinen Eltern .Er machte seine Zimmertür auf und alles war still. Kein Lachen und reden war zu hören. Er ging in die Küche, aber niemand war da. Max fing an sich unwohl zu fühlen. Der Klos im Hals wurde dick und er musste gegen seine Tränen kämpfen. Er war es nicht gewohnt aufzustehen und niemand war zu hören oder zu sehen. Max wollte zurück in sein Zimmer da hörte er ein leichtes Schnarchen durch die Schlafzimmertür seiner Eltern.

Sofort waren die Tränen und der Klos vergessen. Er machte leise die Tür auf und da lagen seine Eltern und schliefen. Er grinste über beide Backen als er wieder ein Schnarchen hörte.

Er ging ganz leise auf Zehenspitzen auf das Bett seines Vaters zu. Drückte mit zwei Fingern an dessen Nase und sagte ganz leise: „ Papa, aufstehen „ Sein Vater rührte sich nicht. „Papa, Papa , hallo, aufstehen . Wir wollen doch nach Opa und Oma in die Ferien fahren“

Sein Vater drehte sich zu Ihm um und sein Blick fiel auf die Uhr. Oh Max es ist erst 6.30 Uhr. Wir fahren doch erst um 9 Uhr, sagte er und zog sich die Decke über den Kopf.

Paaaapaaaa,Paaaapaaaa aufsteeheen Max sprach diese Worte mit fast zusammen gebissenen Zähnen.Er rüttelte an seinen Vater aber der rührte sich nicht mehr.

Etwas genervt ging Max zum zweiten Weckangriff über.Er stellte sich an das Bett seiner Mutter und sagte: „Mama ich habe Hunger und Durst „

Die Mutter reagierte nicht.Mama ich will was zu essen haben und Durst habe ich auch. Seine Stimme wurde immer energischer .Mama ich will jeeeeetzt was zu Essen haben.

Seine Mutter machte die Augen auf und sagte mit leiser Stimme, gleich Max ich stehe auf.

Geschafft dachte sich Max und ging in sein Zimmer.Hier holte er seinen Rucksack aus dem Schrank und packte ein paar Spielsachen für die Fahrt nach Opa und Oma ein.

 

Paul, steh auf sagte die Mutter. Wir müssen noch unsere Sachen im Auto verstauen damit wir pünktlich los kommen. Ja ,ja kam ein Gegrummel von der anderen Seite. Die Mutter ging ins Bad . Paul ,der Vater, stand auf und ging zu Max ins Zimmer .Du Max, hat Dir Mama eigentlich erzählt das Opa eine Überraschung für Dich hat ? Max fiel der Rucksack aus der Hand .Eine Überraschung? Für mich ? Nee , Mama hat nichts erzählt.

Na dann lass dich mal Überraschen,drehte sich um und ging wieder.Max machte überlegte was Opa wohl für Ihn haben könnte.Vielleicht ein neues Feuerwehrauto ? oder das tolle Fahrrad ? Opa hat ja gesagt wenn ich Ferien habe und 9 Jahr alt bin dann bekomme ich ein neues Fahrrad, grummelte Max.

Frühstück ist fertig, halte es durch das Haus. Max lief in die Küche und setzte sich auf seinen Platz. Du Mama was kriege ich denn von Opa?

Die Mutter schaute und fragte wo her er das weiß das er von Opa ein Geschenk bekommt.

Papa hat gesagt das mir Opa was schenkt sagte Max. Na eigentlich ist es ein Geschenk für alle. Für alle ? wie geht das denn, fragte Max. Manche Geschenke sind halt für einen alleine zu groß sagte die Mutter. Aber warte es einfach ab. Nach dem Frühstück fahren wir los.

 

Max freute sich immer wenn er nach Opa und Oma fährt. Sie wohnen in einen kleinen Dorf wo es viele Tiere gibt. Seine Eltern haben hier auch mal gewohnt aber sie mussten in die Stadt ziehen weil sie dort eine Arbeit gefunden haben. Das hat Max nie verstanden, weil sein Opa immer viel zu tun hat wie er immer sagt. Das Haus von opa und Oma liegt am Ende eines Weges umsäumt von Bäumen und Feldern. Sein Vater hat Max schon viele Geschichten erzählt von den Dingen die er hier erlebt hat.

 

Papa wann sind wir da ? kam es von der Rückbank im Auto. Jetzt geht das wieder los sagte der Vater. Nun lass ihn doch sagte die Mutter. Wann sind wir daaaa? fragte Max noch einmal.

Das dauert noch, wir sind doch gerade erst los gefahren. Was hat Opa für ein Geschenk für mich? Für uns, sagte der Vater. Was hat Opa für ein Geschenk für mich und uns, sagte Max.

Die Mutter drehte sich um und sagte zu Max: „ Du wirst viel Verantwortung tragen müssen für dieses Geschenk. Mama und Papa helfen Dir dabei. Deshalb ist es ein Geschenk für uns alle“

Was ist das denn, fragte Max. Ich gebe Dir einen Tipp, sagte der Vater.

 

Es kann laufen ohne zu schwitzen. Es hat vier Füße aber braucht keine Schuhe.

Wenn Du ihn gut behandelst, wird er Dein bester Freund sein, ohne es Dir jemals zu sagen.

Es wird immer für Dich da sein, auch wenn Du mal böse auf Ihn bist.

Es hat nie schlechte Laune, aber merkt wenn mit Dir was nicht stimmt.

Für die ganze Welt bist Du nur eine Person, für ihn aber, bist Du die ganze Welt.

 

Es wurde still im Auto. Max sagte nichts mehr und man merkte dass er überlegte was sein Vater wohl meinen könnte. Helga, die Mutter drehte sich zur Seite und schaute ihren Mann an und sagte; Das was Du da gerade gesagt hast war sehr schön.

Das Auto kam langsam auf dem Hof zum stehen. Opa und Oma kamen aus dem Haus.

Max riss die Autotür auf und stürmte zu den beiden. Wir haben viel mit Euch vor, sagte Opa.

Aber damit meine ich nicht Mama und Papa. Sondern Dich und, er unterbrach, er hat ja noch keinen Namen. HA HA , Opa fing an zu lachen. Max schaute ihn an und verstand die Welt nicht mehr. Opa geht es Dir nicht so gut? fragte Max. Komm mal mit Max, wir gehen mal in die Scheune ich will Dir was zeigen…………………

 

 15.12.2011

 

Als die beiden vor dem großen Tor standen hörten sie wie in der Scheune etwas umfiel.

Es schepperte und klapperte so doll das sich Max hinter Opa versteckte.

„ Was war das “ fragte Max und schaute von hinten zum Opa hoch.“ Ich weiß es nicht, da müssen wir wohl mal nachschauen.Max kam zögerlich hinter Opa hervor.Er ging zu dem großen Scheunentor und versuchte es aufzumachen.Er rüttelte und zog an dem schweren Riegel des Scheunentors Das es anfing zu wackeln. Auf einmal hörte man aus der Scheune

ein lautes Gebell.Max erschrak so fürchterlich das er sofort wieder zu seinen Opa lief und sich ganz fest an sein Bein klammerte. “Opa , ich habe Angst, „sprach er leise. Das brauchst Du aber nicht zu haben.sagte Opa. Komm wir machen das Tor zusammen auf.Als beide vor dem großen Tor standen und Max den Riegel vorsichtig zur Seite schob kam wieder ein lautes Gebelle aus der Scheune. Diesmal war auch noch ein wenig wimmern und Quietschen dabei.

Max wollte schon wieder zur Seite weichen aber sein Opa hielt Ihm am Arm fest.“ Keine Angst Max , sagte er und schob das Scheunen Tor auf.

 

Im nächsten Augenblick saß Max auf dem Hosenboden und wurde von Melli und ihren 4 kleinen Welpen förmlich erdrückt. Opa musste Melli bei Seite nehmen .Das ist Melli die Mama von den kleinen sagte er zu Max. Nun steh auf, so schlimm war es doch gar nicht.

Max kannte Melli schon, aber da war sie noch nicht so groß und schwer wie jetzt. Er stand auf und ging erst mal einen Schritt zurück. Opa, was ist das für ein Hund? und wo ist die alte Melli? Das ist die „alte“ Melli, sie ist halt noch gewachsen.

 

Max merkte gar nicht dass die kleinen Welpen um seine Füße liefen. Er schaute an sich runter und da sah er die kleinen Hunde. Einer hatte sein Schnürband im Maul und versuchte damit wegzulaufen. Zwei andere nahmen die Gelegenheit beim Schopf und liefen Richtung Haus.

Und der vierte im Bunde saß einfach nur so da und schaute den Treiben vor der Scheune zu.

Opa sind das Mellis Kinder? fragte Max. Ja natürlich sagte Opa. Sie sind vor 3 Monaten auf die Welt gekommen. Wir haben uns gewundert warum unsere Melli nicht mehr ins Haus kam und eines Nachts haben wir dann ein Wimmern in der Scheune gehört Und da war die kleine Bande.

Als Max sein Schnürband wieder für sich erobert hatte schaute er Richtung Haus.

Da kamen Oma, Mama und Papa mit den kleinen Ausreißern Richtung Scheune.

Willst Du mir nicht mal guten Tag sagen? fragte Oma. Oh Oma, Oma schau mal sagte Max ganz aufgeregt, was Melli hier hat.

Nun komm doch mal Max und sag Oma mal guten Tag sagte seine Mutter.

Max ging zu Oma und nahm sie in den Arm. Entschuldige Oma, ich hab Dich lieb.

Bringt die Mellis mal in die Scheune und kommt ins Haus sagte Oma.Wir wollen erst mal Mittagessen und Eure Sachen wollt Ihr doch auch noch auspacken.

Ich hab keinen Hunger, sagte Max. Oh doch sagte der Papa. Los die Hunde eingefangen und rein kommen.

Max drehte sich zu seinen Opa um. Komm sagte Opa, wir bringen sie in die Scheune und gehen später nochmal her……………………..  



M.H. aus Pattensen


…. War das die Überraschung von Oma und Opa, überlegte Max, als er mit zum Essen ins Haus ging. Wenn ja, was war es genau? Melli, die nicht mehr die Melli war, die er kannte. Sie war sooooo groß geworden. Oder die kleinen Welpen? Ja, die Hundebabies, die waren süß und noch viel kleiner als Melli beim letzten Mal. Ob die wohl auch so groß werden würden? Bestimmt, denn Melli war ja die Mama. Fragen über Fragen, aber die Erwachsenen hatten so viel zu reden. Wann sagte ihm denn endlich jemand, ob er einen Hund bekommen würde. Einen kleinen, von Melli.

Max konnte sich gar nicht auf das Essen konzentrieren, dabei hatte Oma extra sein Lieblingsessen gemacht. Frikadellen mit Kartoffeln, Soße und Erbsengemüse. Und Oma machte die weltbesten Frikadellen. Aber heute wollten sie Max nicht so recht schmecken. „Was ist denn nun die Überraschung?“, platzte Max plötzlich mitten in das Gespräch von Mama, Papa, Oma und Opa. Und das so laut, dass sie wirklich alle inne hielten. Mama und Papa mussten schmunzeln, Oma bekam den Mund nicht zu, denn sonst war Max nicht so unhöflich. Nur Opa begann zu sprechen: „Max, Oma und ich haben mit Mama und Papa gesprochen. Sie sind genauso wir Oma und ich der Meinung, dass du nun alt genug bist, um Verantwortung zu übernehmen. Wenn du möchtest, dann darfst du dir einen Welpen von unserer Melli aussuchen. Aber bedenke, es ist kein Spielzeug, dass man in die Ecke legen kann, wenn man keine Lust mehr hat sich um ihn zu kümmern.“. Ja, das waren Opas Worte. Ob er Lust hatte, ob er einen Welpen haben wollte, jajajaja. Aber sicher doch. Was sollte er da noch groß überlegen? So ein Hund würde ihn beschützen –da kann dann der blöde Jasper aus der 4. Klasse ihn ruhig verhauen wollen, der würde dann schon sehen- , und so ein Hund wäre auch immer da, der muss ja nicht arbeiten gehen. Und er würde so ein toller Hund werden wie Lassie aus dem Fernsehen. Da war Max sich ganz sicher.

Nun fing Papa an zu sprechen: „Max, du musst dir aber wirklich sicher sein. Ein Hund und ganz besonders ein Welpe nimmt viel Zeit in Anspruch. Du musst jeden Tag mit ihm spielen, sparzieren gehen, füttern, bürsten und auch sein Aa wegmachen. Zu Anfang wird es noch viel aufwendiger sein, da er noch nicht weiss,dass er nicht ins Haus machen darf, er keine Socken klauen soll, keine Schuhe zerbeissen darf und noch vieles mehr. Das alles musst du ihm beibringen. Mama und ich helfen dir gerne dabei, aber du darfst nie vergessen, es wird DEIN Hund sein.

Aber klar, Max war so voller Freude, dass er in diesem Moment alles versprochen hätte. Wann ging es denn nun endlich wieder zu den Hunden? Hunger hatte Max nämlich gar keinen mehr….